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Print ist nicht tot, aber schlechtes Print schon

Flyer aus dem Online-Tool sehen alle gleich aus. Das liegt nicht am Kanal, sondern am Handwerk. Hier liest du, was wirklich gutes Printdesign ausmacht und warum Print für lokale Unternehmen in Euskirchen mehr Potenzial hat, als die meisten glauben.

21. März 2024·4 Min. Lesezeit·von Oliver Misch
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Irgendwann in den 2010ern hat sich die Überzeugung breitgemacht, Print sei ein sterbender Kanal. Digital verdrängt alles, niemand liest mehr Flyer, Visitenkarten sind etwas für Nostalgiker. Das war schon damals zu einfach gedacht. Print ist nicht tot. Was stirbt, ist schlechtes Print, und das war schon immer die Mehrheit.

Ausgedient hat tatsächlich der generische Flyer, der aussieht wie tausend andere und genauso viel bewirkt wie gar keiner. Überlebt haben Printmaterialien, die etwas über das Unternehmen erzählen, die im Kopf bleiben und die man nicht gleich nach dem ersten Blick ins Altpapier wirft.

Warum Print für lokale Unternehmen in Euskirchen noch funktioniert

Print hat etwas, das digitale Kommunikation nicht hat: Man kann es anfassen. Eine Visitenkarte, die man in der Hand hält, fühlt sich anders an als eine E-Mail, die man mit einem Wisch vom Bildschirm schiebt. Ein gut gemachter Flyer, der im richtigen Moment am richtigen Ort liegt, muss sich nicht gegen irgendeinen Algorithmus durchsetzen. Er liegt einfach da.

Für Handwerksbetriebe in Euskirchen, Arztpraxen in Zülpich, Restaurants in Mechernich oder Einzelhändler in Bad Münstereifel spielt Print nach wie vor eine Rolle. Die Kundschaft sitzt vor Ort, und viele Entscheidungen fallen im ganz analogen Alltag. Wer ein Problem mit dem Dach hat und spontan die Visitenkarte des Dachdeckerbetriebs aus der Schublade zieht, ruft an. So einfach ist das.

Was gutes von schlechtem Print unterscheidet

Die meisten schlechten Printmaterialien scheitern nicht am Drucker. Sie scheitern viel früher, nämlich an der Frage, was das Stück eigentlich sagen soll. Wer alles sagen will, sagt am Ende nichts. Nimm einen Flyer mit acht aufgelisteten Leistungen, einer Telefonnummer, drei verschiedenen Farben, zwei unterschiedlichen Schriftarten und einem viel zu kleinen Logo. Informativ ist der nicht, für den Leser ist das bloß Rauschen.

Schlechtes Print

Zu viel Text, zu viele Farben, zu viele Aussagen. Nach drei Sekunden weiß der Leser immer noch nicht, was er tun soll. Dazu der typische Template-Look aus dem Online-Tool und schlechtes Papier, das sich billig anfühlt.

Gutes Print

Eine klare Botschaft und ein klarer CTA. Die Kernleistung ist sofort zu erkennen, die Typografie passt zur Marke, und das Papier lässt das Unternehmen seriös wirken. Nach drei Sekunden weiß man, was zu tun ist.

Die drei häufigsten Fehler

Zu viel Text. Ein Flyer ist kein Prospekt. Er hat genau drei Sekunden, und in dieser Zeit entscheidet der Empfänger, ob er weiterliest oder das Ding wegwirft. Hängen bleiben muss in diesen drei Sekunden nur: Wer bist du, was bietest du an, und wie erreicht man dich? Alles andere ist Zugabe.

Keine einheitliche Corporate Identity. Wenn die Website in Navy und Gelb gehalten ist, die Visitenkarte aber in Blassblau und Grau, wirkt das unglaubwürdig. Nicht bewusst, aber spürbar. Menschen nehmen solche Brüche als Zeichen für mangelnde Professionalität wahr, auch wenn sie es selbst nie so ausdrücken würden.

Schlechtes Papier. Bevor auch nur ein Wort gelesen wird, sagt die Papierqualität einer Visitenkarte schon etwas über dein Unternehmen. Ein 250g-Karton mit Softtouch-Laminierung vermittelt etwas anderes als ein 80g-Flyer aus dem Druckautomaten. Nicht jedes Material muss teuer sein, aber du solltest es bewusst auswählen.

Print und Digital zusammen denken

Gutes Printdesign entsteht nicht im luftleeren Raum. Es gehört zu einem einheitlichen Erscheinungsbild, das auf der Website, in Social Media und auf Papier gleich aussieht und gleich klingt. Alles identisch zu gestalten, ist dafür gar nicht nötig. Farben, Typografie und Bildsprache sollten aber erkennbar zusammengehören.

Wenn du als Betrieb aus Euskirchen bei uns eine Website machen lässt und gleichzeitig Visitenkarten und Flyer brauchst, bekommst du beides aus einer Hand, mit einem abgestimmten Design, das auf allen Kanälen funktioniert. Mit Cross-Selling hat das nichts zu tun. Es ist der Unterschied zwischen Marketing, das zusammengehört, und Marketing, das zufällig zusammengewürfelt wirkt.

Häufige Fragen

Ja, wenn sie gut gemacht sind und am richtigen Ort landen. Ein beliebiger Flyer, der wahllos in irgendeinem Stadtteil in die Briefkästen wandert, bringt wenig. Ein gezielt verteilter Flyer am Tag der offenen Tür, auf einem lokalen Markt in Euskirchen oder im Wartezimmer einer Praxis kann dagegen richtig gut funktionieren. Es geht also weniger um das Ob als um das Wie und Wo.

Die Gestaltung gibt es ab 120 Euro. Übernehmen wir auch die Druckkoordination, kommen die Druckkosten hinzu. Die richten sich nach Auflage, Papier und Veredelung. Du bekommst vorab ein vollständiges Angebot, in dem alle Positionen aufgeführt sind.

Oliver Misch
Oliver Misch
Gründer & Marketing-Stratege · HINQ / medienplus GmbH

Oliver Misch ist Gründer von HINQ, einer Marke der medienplus GmbH aus Euskirchen. Seit über zehn Jahren berät er Unternehmen im Kreis Euskirchen zu SEO, Online Marketing und Webentwicklung. Mit Agentursprech und Hochglanzversprechen kann er wenig anfangen, ihm geht es um Ergebnisse, die sich messen lassen.